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Ein Polizist auf Elektro-Sound-Wegen

Dominik Holl veröffentlicht als Pheel Awsom seine neue Single – Ab 4. Januar auf allen Online-Plattformen

Das Cover steht: Ein junger Mann hinterlässt seine Spuren im Wüstensand. Darauf ist Dominik Holl sehr stolz, obwohl die Single noch gar nicht auf dem Markt ist. Der Backnanger Polizist hat sich gemeinsam mit Produzenten und DJ Alex Martin an ein neues Musikprojekt gewagt: Am 4. Januar erscheint eine moderne elektrische Popversion des Hits „Wherever you will go“.

Im Berufsleben als Polizist in Backnang unterwegs, in seiner Freizeit im Tonstudio: Dominik Holls Leidenschaft gilt der Musik. Foto: privat

Im Berufsleben als Polizist in Backnang unterwegs, in seiner Freizeit im Tonstudio: Dominik Holls Leidenschaft gilt der Musik. Foto: privat

Von Yvonne Weirauch

BACKNANG. Zwei Popsongs hat er schon veröffentlicht, nun folgt der dritte – mit einem etwas anderen Sound. Nachdem es musikalisch etwas still um Pheel Awsom geworden ist, hat der 28-Jährige nun wieder Beat im Blut. Für den Song „Wherever you will go“ hat sich Dominik Holl mit dem Produzenten und DJ Alex Martin zusammengetan. Grundlage für die neue Single: Die gleichnamige Ballade der amerikanischen Rockband „The Calling“. Nun ist die moderne elektrische Popversion des Hits im Kasten. „Ab 4. Januar ist der Song auf allen Online-Plattformen zu sehen und zu hören“, verkündet der 28-Jährige stolz. Holl, in Schwäbisch Hall geboren, ist ein begeisterter Musiker, schreibt selbst Songs und produziert. Seit 2014 ist er im Backnanger Revier als Streifenpolizist im Einsatz. Begleitet habe ihn die Musik von Anfang an, erzählt der 28-Jährige. „Nach meinen ersten beiden Singles habe ich zwar immer gesungen und getextet, aber nichts veröffentlicht.“ Nun sei es wieder Zeit gewesen.

Mit Musiker Alex Martin hatte er sich zusammengesetzt, um etwas aufs Band zu bringen. Da Holl Rockballaden „ziemlich gut“ findet, lag der ausgewählte Song schnell auf der Hand: „Wherever you will go“. Stimmlich passe es sehr gut zu ihm, sagt der Gesetzeshüter. Alles sei elektronisch interpretiert, kein echtes Schlagzeug kommt zum Zug: „Der Song ist am PC entstanden.“ Nicht zu extrem möchte er seine Musik gestalten, sagt Holl. „Aber Beat steckt schon dahinter.“ Im Mai und Juni ging es in die Vollen. Man produzierte in verschiedenen Studios in Gaildorf, Stuttgart und Marbach am Neckar. „Ich habe einen sehr hohen Anspruch an mich selbst“, so Holl. Er sei selbstkritisch und „möchte es perfekt haben“. Aber ein Manko gibt es: „Ich kann mich selbst nicht singen hören“, sagt der Polizist lachend. „Ich kann es nicht einschätzen, ob es jemandem gefällt.“ Deshalb sei er auch sehr dankbar gewesen, wenn es den ein oder anderen Tipp des Produzenten gab.

Keine Hemmungen

vor der Kamera

Wenn Dominik Holl gefragt wird, welche Musikrichtung er zum niederknien findet oder welcher Stil am ehesten zu ihm passt, nennt er sofort zwei Produzenten und DJs: Robin Schulz und Don Diablo. „Da bin ich schon ein bisschen beeinflusst.“ Dominik Holl möchte seine rockige Stimme mit dem elektrischen Sound verbinden: „Ich denke, dass ist uns mit der neuen Single ganz gut gelungen.“ Das Video zur Musik wurde hauptsächlich in Heilbronn gedreht. „Wir haben was gesucht, was Innenstadt und eine weitläufige Freifläche verbindet – und außerdem ist der Videofilmer extra aus Frankfurt gekommen – da haben wir uns streckenmäßig in der Mitte getroffen.“

Hemmungen, vor der Kamera zu agieren, hat Dominik Holl nicht – hatte der Backnanger Polizist doch 2016 schon eine Hauptrolle in den RTL-Folgen „Der Blaulicht-Report“ (wir berichteten). Nach einem Tag war alles im Filmkasten: „Die rund 3 Minuten und 30 Sekunden erzählen keine großartige Story“, beschreibt Holl das Musikvideo mit herbstlichen Eindrücken. „Ich laufe eigentlich die ganze Zeit, was den Titel widerspiegeln soll.“ Der 28-Jährige ist gespannt, wie die Single ankommen wird. „Danach schauen wir mal, wie es weitergeht.“ Vielleicht gibt es ein weiteres Projekt. Abgeneigt ist Dominik Holl jedenfalls nicht, wenn ihn beispielsweise Sängerin Vanessa Mai nach einer musikalischen Zusammenarbeit fragen würde: „Vanessa Mai featuring Pheel Awsom hört sich doch gut an“, sagt Dominik Holl mit einem Augenzwinkern.

Pre-Order des Songs gibt es bei Spotify. Der Link lautet: www.distrokid.com/hyperfollow/pheelawsomandalexmartin/fUn1

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Erstellt:
28. Dezember 2018, 06:00 Uhr

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