Einfachere Vorgaben für den Schutz von Herden gegen Wölfe

dpa/lsw Stuttgart. Das baden-württembergische Umweltministerium ändert die Vorgaben für die Halter von Ziegen und Schafen, die ihre Herden gezielt vor Wolfsangriffen schützen. Im Schwarzwald werde es künftig einfacher, für einen wolfsabweisenden Grundschutz zu sorgen, teilte Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart mit. Dieser ist notwendig, wenn der Tierhalter vom Land eine Entschädigung für vom Wolf getötete Tiere haben will.

Zwei Herdenschutzhunde stehen in einer Schafsherde. Foto: Thomas Frey/dpa

Zwei Herdenschutzhunde stehen in einer Schafsherde. Foto: Thomas Frey/dpa

Bei den Elektrozäunen wird künftig die Mindestspannung gesenkt. Und zwei anwesende Herdenschutzhunde erfüllten gleichfalls die Anforderungen an den Grundschutz. Unter anderem trage man mit den neuen Vorgaben stärker als bisher schwierigen topographischen Bedingungen bei der Weidetierhaltung Rechnung und komme so den Haltern entgegen. Schutzzäune für Schafe und Ziegen müssen aber weiterhin unter Strom stehen und Mindestanforderungen erfüllen.

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Erstellt:
3. Dezember 2020, 14:31 Uhr

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