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Eisenmann zu Kramp-Karrenbauer: „Da ist noch Luft nach oben“

dpa Stuttgart. Die CDU-Spitzenkandidatin für die baden-württembergische Landtagswahl, Susanne Eisenmann, hält die Leistung von Annegret Kramp-Karrenbauer als Bundesparteichefin für ausbaufähig. Sie sei zwar vor einem Jahr gut gestartet, sagte Eisenmann bei einer Podiumsdiskussion der „Stuttgarter Nachrichten“ am Donnerstagabend in Stuttgart. „Aber sie hat in den letzten Monaten ein Stück weit an Drive verloren.“

Susanne Eisenmann (CDU), Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Foto: Marijan Murat/Archiv

Susanne Eisenmann (CDU), Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Foto: Marijan Murat/Archiv

Die Partei wünsche sich eine stärkere Profilierung bei CDU-Themen, etwa bei der Wirtschaftspolitik oder der inneren Sicherheit, sagte Eisenmann, die in Baden-Württemberg Kultusministerin ist. „Da ist das Gefühl vorhanden, dass sie zu wenig bietet.“ Manche in der Partei wünschten sich auch eine aggressivere Abgrenzung gegenüber dem Koalitionspartner in Berlin. Bei der Gemengelage kämpfe Kramp-Karrenbauer um Profil. „Ich hoffe sehr, dass sie bald Tritt fast - inhaltlich aber auch in der persönlichen Darstellung. Da ist tatsächlich noch Luft nach oben.“ Eisenmann bezeichnete zudem Kramp-Karrenbauers Übernahme des Verteidigungsministeriums als einen Fehler. „Ich an ihrer Stelle hätte das nicht gemacht.“

Eine Woche vor dem CDU-Bundesparteitag in Leipzig steht Parteichefin Kramp-Karrenbauer unter Druck. Nach wiederholter Kritik an ihrer Amtsführung hatte sie ihre internen Gegner zuletzt aufgefordert, auf dem Parteitag die offene Auseinandersetzung zu suchen.

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Erstellt:
14. November 2019, 19:58 Uhr

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