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Eishockey: Wechsel von Strahlmeier verärgert Wild Wings

dpa/lsw Wolfsburg/Villingen-Schwenningen. Die Bekanntgabe des Wechsels von Nationaltorhüter Dustin Strahlmeier zu den Grizzlys Wolfsburg hat bei den Schwenninger Wild Wings für mächtig Ärger gesorgt. Geschäftsführer Christoph Sandner übte am Freitag scharfe Kritik am Wolfsburger Sportchef Karl-Heinz Fliegauf. Entgegen der Absprache habe Fliegauf den Transfer bereits während des Duells am Donnerstagabend bekanntgegeben, teilten die Wild Wings mit.

Eishockey: Länderspiel, Tschechien - Deutschland. Torhüter Dustin Strahlmeier aus Deutschland in Aktion. Foto: Slavomír Kubeš/CTK/dpa/Archivbild

Eishockey: Länderspiel, Tschechien - Deutschland. Torhüter Dustin Strahlmeier aus Deutschland in Aktion. Foto: Slavomír Kubeš/CTK/dpa/Archivbild

Das sei „nicht nur unprofessionell, sondern ein absoluter Vertrauensbruch“, sagte Geschäftsführer Sandner in einer Mitteilung. „Als erfahrener Manager und noch dazu als Vorsitzender der Sportkommission der DEL, sollte Karl-Heinz Fliegauf seiner Verantwortung gerecht werden, die Regeln beachten“, heißt es weiter: „Vertrauenswürdigkeit und Loyalität sieht anders aus.“ Fliegauf war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Strahlmeier verlässt nach vier Jahren die Wild Wings, die womöglich als Tabellenletzter die Saison in der Deutschen Eishockey Liga beenden. Bei den Wolfsburgern unterschrieb der 27-Jährige einen Vertrag über zwei Jahre.

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Erstellt:
28. Februar 2020, 15:34 Uhr

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