Stuttgarter Autobauer
Elektrische Mercedes C-Klasse kommt im Sommer
Mercedes stellt der C-Klasse wie beim GLC eine neue Elektro-Baureihe zur Seite. Ab dem Sommer ringt die Limousine um die Poleposition in der Mittelklasse.
© Mercedes-Benz AG/dpa
Kurz vor der Weltpremiere im April hat Mercedes dabei jetzt bei einer Mitfahrt im Prototypen schon erste Details zu der neuen Baureihe bekanntgegeben.
Von red/dpa/tmn
Das Duell zwischen Mercedes und BMW geht in die nächste Runde. Denn genau wie bei den Bestsellern GLC und X3 im letzten Herbst, betreten auch die elektrischen Versionen von C-Klasse und BMW 3er in diesem Frühjahr zeitgleich die Bühne.
Kurz vor der Weltpremiere im April hat Mercedes dabei jetzt bei einer Mitfahrt im Prototypen schon erste Details zu der neuen Baureihe bekanntgegeben, die parallel zur aktuellen Baureihe unter gleichem Namen angeboten werden soll.
Aber nicht nur die Typenbezeichnung ist gleich, sondern auch die Preise sollen vergleichbar sein, verspricht der Hersteller und will anfangs bei „unter 70.000 Euro“ starten.
Strom für rund 300 Kilometer in 10 Minuten nachladen
Dafür gibt es die Limousine mit Fließheck, großem Frunk und spürbar mehr Platz im Fond als C400 mit zwei Motoren, die mehr als 350 kW/476 PS haben sollen. Um dieses Potenzial und die Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h gebührend auszukosten, stellen die Entwickler eine betont dynamische Abstimmung in Aussicht, ohne den Komfort zu kompromittieren. Deshalb bekommt die C-Klasse – freilich gegen Aufpreis – genau wie der GLC eine Luftfederung und eine Hinterachslenkung.
Zur Akkukapazität machen die Ingenieure zwar noch keine Aussagen, versprechen aber über 750 Kilometer Reichweite und dank der 800-Volt-Architektur eine Ladeleistung von 330 kW. Binnen zehn Minuten könne so der Strom für 300 Kilometer nachgeladen werden.
In Stuttgart haben sie bei der Entwicklung der C-Klasse natürlich vor allem nach München geschaut. Doch ihren ersten Sieg hat die neue Limousine offenbar intern eingefahren. Denn mit ihrem Debüt wird der EQE nahezu überflüssig und deshalb nach Informationen aus Unternehmenskreisen mit ein paar Monaten Versatz eingestellt.
