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Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren

dpa/lsw Stuttgart. Mit Ansprachen, Musik und Totengedenken hat Baden-Württemberg am Freitag an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren erinnert. Unter dem Motto „Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ gedachte etwa der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Konstanz des Kriegsendes. Baden-Württembergs Europaminister Guido Wolf (CDU) sagte laut Mitteilung, der 8. Mai sei für Millionen Menschen ein Tag der Befreiung gewesen. Zugleich seien mit dem Tag auch Ängste, Nöte, Hunger, Vertreibung und die Erinnerung an die harte Nachkriegszeit verbunden. „Unsere Aufgabe ist es, daran zu erinnern, dass es zu einem friedlichen und vereinten Europa keine vernünftige Alternative gibt.“

Guido Wolf (CDU), Europaminister in Baden-Württemberg, gibt ein Interview. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Guido Wolf (CDU), Europaminister in Baden-Württemberg, gibt ein Interview. Foto: Christoph Schmidt/dpa

An den 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands von der NS-Diktatur durch die Alliierten erinnerten in Stuttgart unter anderem Stadtdekan Christian Hermes und der Intendant der Staatsoper, Viktor Schoner. Transparente am Balkon des Opernhauses warben für ein friedliches und solidarisches Europa und forderten dazu auf, den 8. Mai als Befreiung zu feiern. Zum Turmblasen luden mehrere Posaunen- und Trompetenklassen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Die Gesellschaft Kultur des Friedens plante eine Gedenkaktion am Gräberfeld X auf dem Tübinger Stadtfriedhof für die Opfer der NS-Herrschaft. Für den späten Nachmittag hatten mehrere Organisationen in Tübingen zu einer Friedenskundgebung aufgerufen - wegen der Corona-Pandemie mit Masken und genügend Abstand.

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Erstellt:
8. Mai 2020, 16:18 Uhr

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