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Ermittlungsgruppe nach Corona-Protest eingesetzt

dpa/lsw Mannheim. Wenige Tage nach dem Widerstand Jugendlicher gegen die Corona-Einschränkungen in Mannheim hat die Polizei eine Ermittlungsgruppe eingesetzt. Am Freitag und Samstag vergangener Woche waren Polizisten aus Ansammlungen von Jugendlichen aus Mannheim und Ludwigshafen heraus angegriffen und mit Böllern beworfen worden. Zwei Beamte erlitten Knalltraumata. Aus einer Schreckschusspistole waren Schüsse gefallen. Die Polizei nahm nach Angaben von Montag sechs Verdächtige im jugendlichen Alter fest.

Polizeifahrzeuge stehen mit Blaulicht. Foto: Armin Weigel/dpa/Symbolbild

Polizeifahrzeuge stehen mit Blaulicht. Foto: Armin Weigel/dpa/Symbolbild

Die neunköpfige Ermittlungsgruppe ist nach dem „Plankenkopf“ am Mannheimer Wasserturm benannt. Dort hatten sich am Samstagabend rund 250 Menschen versammelt, darunter bis zu 50 Jugendliche, die laut Polizei gegen das Kontaktverbot und die Abstandsregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie verstießen. Als die Beamten sie aufforderten, auseinanderzugehen, seien sie mit dem aggressiven Verhalten konfrontiert worden.

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Erstellt:
11. Mai 2020, 18:39 Uhr

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