Erschossener in Erligheim war europaweit gesucht worden

dpa/lsw Erligheim. Der Mann, der bei einer versuchten Geldautomatensprengung im Kreis Ludwigsburg von der Polizei erschossen wurde, war zuvor europaweit gesucht worden. Gegen den 58-Jährigen bestanden mehrere Haftbefehle wegen Geldautomatensprengungen und Einbrüchen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Gegen seinen 29-jährigen mutmaßlichen Komplizen beantragte die Staatsanwaltschaft Haftbefehl.

Ein Flatterband mit der Aufschrift „Polizeiabsperrung“. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Ein Flatterband mit der Aufschrift „Polizeiabsperrung“. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Der Mitteilung zufolge hatte die Polizei nach einem Zeugenhinweis eine Bankfiliale in Erligheim überwacht. „In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag tauchten dann die beiden Tatverdächtigen bei der Bank auf und machten sich am Geldautomaten zu schaffen“, hieß es. Als das Duo dazu ansetzte, den Automaten zu sprengen, griffen Spezialkräfte der Polizei ein. Der 58-Jährige sei mit einem rund 35 Zentimeter langen Schraubenzieher auf die Beamten losgegangen, daraufhin sei es zum Schusswaffengebrauch gekommen. Details, etwa zur Zahl der Schüsse, gab die Polizei nicht bekannt. Der Mann starb noch vor Ort an seinen Verletzungen. Der 29-Jährige wurde kurz darauf in der Nähe festgenommen.

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Erstellt:
13. November 2020, 14:00 Uhr

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