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Erst Lasterunfall, dann Bahnunglück: Drei Verletzte

dpa/lsw Breitnau. Ein Lastwagenunfall hat im Südschwarzwald Steine von einer Mauer gelöst - die dann ein Zugunglück der Höllentalbahn bei Breitnau (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) verursachten. Insgesamt drei Menschen erlitten leichte Verletzungen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Strecke zwischen den Bahnhöfen Himmelreich und Hinterzarten war bis zum Nachmittag gesperrt, wie ein Sprecher der Bahn am Donnerstagabend sagte. „Die Züge sind inzwischen wieder unterwegs.“

Der Schriftzug „Unfall“ leuchtet an einem Streifenwagen. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Der Schriftzug „Unfall“ leuchtet an einem Streifenwagen. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Laut Polizei war am Mittwochnachmittag ein mit Baumstämmen beladener Lastwagen vermutlich zu schnell unterwegs und kippte um. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Der Wagen zerstörte außerdem Teile einer Begrenzungsmauer, die mehrere Meter senkrecht zur Höllentalbahn hinabreicht. Mehrere große Steine stürzten auf die Schienen. Kurz darauf kollidierte ein S-Bahn-Zug mit den Steinen.

72 Passagiere blieben den Angaben zufolge unverletzt, ein Lokführer und eine Zugbegleiterin zogen sich jedoch leichte Verletzungen zu. Busse holten die Zugreisenden nach dem Unfall ab und brachten sie an ihr Ziel.

Laut Polizei war vorsorglich auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Bundesstraße war für die Bergung über acht Stunden lang gesperrt. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich.

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Erstellt:
23. April 2020, 14:27 Uhr

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