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Erste Schritte

P+R-Ausbau nimmt Fahrt auf – spät, aber immerhin

Seit einem Monat gilt der neue, vereinfachte und für viele Nutzer preisgünstigereVVS-Tarif– und er lockt mehr Menschen in Bahnen und Busse. Ein attraktiver Tarif ist eine Seite der Medaille, die andere, den Zugang zum öffentlichen Nahverkehr zu erleichtern. Dazu gehört, dass Haltestellen gut zu erreichen sind – zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Bus und auch mit dem Auto. Dabei spielen P+R-Anlagen eine wichtige Rolle, denn gerade abseits der Städte wird der erste Teil des Wegs mangels Alternative oft mit dem Auto zurückgelegt. Diese Pendler früh „abzufangen“ und ihnen ausreichende, möglichst kostenlose P+R-Plätze anzubieten, ist wichtig, um die Städte, und vor allem auch das belastete Stuttgart, spürbar vom Verkehr zu entlasten.

Mit seinem P+R-Konzept ist der Verband auf dem richtigen Weg. Und er hat nach einem mehr als zögerlichen Beginn nun auch erste Erfolge vorzuweisen. Dennoch sind damit nur ein Drittel der P+R-Stellplätze unter dem regionalen Dach. Die anderen halten Kommunen und dieParkgesellschaft der Bahn. Vor allemLetztere dreht gerne an der Tarifschraube, weil bei ihr weniger die Förderung des Nahverkehrs als das Geldverdienen im Fokus steht. Es bleibt also noch viel zu tun.

thomas.durchdenwald@stzn.de

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Erstellt:
8. Mai 2019, 03:04 Uhr

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