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Erste Schritte

Es ist unverzichtbar, den Zuzug von Fachkräften zu erleichtern

Berlin /NWA - Höchste Zeit, dass sich Deutschland in SachenZuwanderungehrlich macht! Zuwanderung ist schließlich keine Gunst, die großherzig gewährt wird. Sie ist eine Notwendigkeit für das ganze Land, und wem daran liegt, den Nutzen Deutschlands zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden, muss Maßnahmen ergreifen, um dieses Land für Zuwanderer attraktiv zu machen. Die Koalition hat sich im Rahmen eines Fachkräfte-Zuwanderungsgesetzes auf erste Schritte geeinigt. Das ist anerkennenswert.

Es geht bei dieser Debatte nicht um Asyl oder das humanitäre Gewähren von Schutz – etwa für Bürgerkriegsflüchtlinge. Es geht um das Anwerben von dringend benötigten Fachkräften. Das Institut der Bundesanstalt für Arbeit geht davon aus, dass in 20 Jahren rund 5,5 Millionen Fachkräfte in Deutschland fehlen werden. Schon heute fehlen der deutschen Wirtschaft nach Angaben des Industrie- und Handelskammertags rund 400 000 Meister, Ingenieure und Fachkräfte. Bereits jetzt ist der Mangel eine Wachstumsbremse. Wer angesichts der bedrohlichen Zahlen Zuwanderung bremsen und erschweren will, legt die Axt an den Wohlstand künftiger Generationen.

Es reicht deshalb nicht, kleinteilig festzulegen, wer unter welchen Bedingungen kommen darf. Wer kommen soll, muss sich willkommen fühlen. Fachkräfte müssen überzeugt werden, dass Deutschland auch für ihre Familien langfristig ein lebenswertes Land ist. Denn die Erfahrung zeigt, dass zu viele Experten zu schnell wieder wegziehen. Deutschland steht mit anderen Nationen im Wettbewerb. Da ist in Zuwanderungsfragen kein Platz für eine falsche, geradezu gefährliche Ängstlichkeit.https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ringen-um-fachkraefte-die-union-ringt-um-das-rechte-mass-der-zuwanderung.cdbd0605-e208-45a9-8445-2abd39b12686.htmlhttps://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.umstrittenener-gesetzentwurf-innenministerium-regierung-einig-bei-fachkraeftezuwanderung.0a1243c6-1a8f-476f-9a89-1accaa89f540.html

norbert.wallet@stzn.de

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Erstellt:
21. Dezember 2018, 11:42 Uhr

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