Erzdiözese erinnert mit Gedenkfeier an 200. Gründungstag

dpa/lsw Freiburg. Die katholische Erzdiözese Freiburg hat mit einer Gedenkfeier an den 200. Jahrestag ihrer Gründung erinnert. Im Rahmen der Feier wurde auch ein Bildband zur Architektur und Kunst im Erzbistum vorgestellt, wie das Erzbischöfliche Ordinariat am Montag mitteilte. Papst Pius VII. hatte die Erzdiözese am 16. August 1821 durch die Bulle „Provida solersque“ formell errichtet.

Besucher des Freiburger Münsters stehen im Kirchenschiff des Gebäudes. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Besucher des Freiburger Münsters stehen im Kirchenschiff des Gebäudes. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Die Erzdiözese setzte sich aus großen Teilen des aufgelösten Bistums Konstanz sowie aus Gebieten der Bistümer Speyer, Straßburg, Worms, Mainz und Würzburg zusammen. Das Freiburger Münster wurde zur Bischofskirche erklärt. Traditionell gilt den Angaben nach aber der 21. Oktober 1827 als Gründungstag des Bistums. Nach langwierigen Verhandlungen wurde damals der ersten Freiburger Erzbischof, der Münsterpfarrer Bernhard Boll, geweiht und in sein Amt eingeführt.

Die Erzdiözese zählte Ende vergangenen Jahres rund 1,76 Millionen Mitglieder. Das war im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um 35.827.

© dpa-infocom, dpa:210816-99-861943/3

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Erstellt:
16. August 2021, 16:00 Uhr

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