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Eugen-Adolff-Straße halbseitig gesperrt

Verkehrsteilnehmer können die wichtige Verkehrsader bis zum 10. September in Fahrtrichtung Chelmsfordbrücke nicht nutzen

Eigentlich sollten in der Eugen-Adolff-Straße ab Montag die Bagger rollen, um die abbruchreifen Gebäude der ehemaligen Schlosserei Schwarz abzureißen. Nun – die Bagger rollen auch, aber in den ersten beiden Wochen nur, um die neue Straßenbeleuchtung zu installieren. Die eigentlichen Abbruchbagger rücken erst am 12. August an. Die Sperrung dauert bis zum 10. September.

Das Foto zeigt die vielen unbekannte Rückansicht der Gebäude Eugen-Adolff-Straße 26 bis 28. Bis 10. September reißen die Bagger alles nieder, das Sortieren des Bauschutts dauert dann nochmals viel länger, aber dafür wird keine Straßensperrung mehr benötigt. Foto: A. Becher

© Pressefotografie Alexander Beche

Das Foto zeigt die vielen unbekannte Rückansicht der Gebäude Eugen-Adolff-Straße 26 bis 28. Bis 10. September reißen die Bagger alles nieder, das Sortieren des Bauschutts dauert dann nochmals viel länger, aber dafür wird keine Straßensperrung mehr benötigt. Foto: A. Becher

Von Matthias Nothstein

BACKNANG. Jetzt ist es so weit. Die fünf Gebäude entlang der Eugen-Adolff-Straße 26 bis 28 werden abgerissen. Dafür muss die wichtige Backnanger Verkehrsader halbseitig gesperrt werden. Und zwar nicht nur fünf Wochen lang, wie unlängst berichtet, sondern nun mindestens sechs Wochen lang, voraussichtlich bis zum Ende der Schulferien am 10. September. Grund für die Verlängerung ist, dass die Stadt und die Syna vor dem Beginn der Abbrucharbeiten erst noch die Straßenbeleuchtung umbauen müssen. Bislang hängen die Straßenlampen an Seilen, die von einem Haus über die Straße zum nächsten Haus gespannt sind. Wenn nun aber auf der einen Straßenseite alle Gebäude abgebrochen werden, muss eine andere Lösung gefunden werden. Ursprünglich war vorgesehen, auf der Seite der Abbruchhäuser provisorische Masten aufzustellen. Doch nun hat sich die Stadt gegen ein solches Provisorium ausgesprochen. Vielmehr soll gleich die endgültige Beleuchtung hergestellt werden. Aus diesem Grund werden nun auf 300 Meter Länge neun neue Straßenlaternen aufgestellt, und zwar auf der Seite gegenüber der Abbruchhäuser. Die Kosten belaufen sich auf 20000 Euro. Der Verkehr aus Richtung Chelmsfordbrücke kann solange auf der rechten Fahrspur bleiben. Wenn die Laternen dann stehen, wird dieser Verkehr auf die linke Spur umgeleitet und der Abbruch kann beginnen.

Die Verantwortlichen der Stadt sind froh, dass die Investoren Dirk und Axel Veeser von der Backnanger DVA Projektentwicklungs-GmbH den Abbruch des Gebäuderiegels vorantreiben, sind damit für die Stadt doch zwei Vorteile verbunden. Erstens: Ein Schandfleck verschwindet. Und zweitens: Die Luftschadstoffsituation soll sich verbessern. Ob Letzteres eintritt, das bekommt die Stadtverwaltung demnächst schwarz auf weiß. Denn die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) wird am Ende der Abbrucharbeiten in der Eugen-Adolff-Straße – also Ende August/Anfang September – zwei weitere Messstellen in unmittelbarer Nähe des bisherigen Messpunktes aufstellen, konkret vor den Gebäuden 45 und 55. Backnangs Stadtbaudezernent Stefan Setzer erinnerte am Donnerstagabend in der Sitzung des Gemeinderats daran, dass die Werte bei der Messung im Jahr 2016 an eben diesen Stellen zwischen 45 und 56 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter geschwankt haben. Inzwischen ist der Wert selbst an der schwierigsten Stelle auf 46 Mikrogramm gesunken. Und nach dem Abriss der Gebäude soll nochmals eine deutliche Verbesserung eintreten.

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Erstellt:
27. Juli 2019, 06:00 Uhr

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