Europäische Aktionswoche: Zoll deckt Schwarzarbeit auf

dpa/lsw Karlsruhe. Im Rahmen einer von der EU initiierten Kampagne sind mehrere Fälle von Schwarzarbeit im Bezirk des Hauptzollamts Karlsruhe aufgedeckt worden. Wie das Hauptzollamt am Samstag mitteilte wurden in der Woche vom 21. September insgesamt 120 Arbeitnehmerbefragungen durchgeführt. 32 Kräfte waren im Einsatz. Demnach richteten sich die Verstöße insbesondere gegen Beitragsvorenthaltung, Nicht-Einhaltung des Mindestlohns sowie Meldepflichtverletzungen.

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Die Kampagne #EU4FairWork hat das Ziel, die Arbeitsbedingungen und die Durchsetzung der Rechtsvorschriften zu verbessern. Während der europäischen Aktionswoche waren bundesweit 330 Zöllnerinnen und Zöllner im Einsatz. Es wurden 1100 in- sowie ausländische Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen befragt. Daraufhin wurden zehn Strafverfahren eingeleitet: Neun wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthaltes und eins wegen des Verdachts auf Einschleusen von ausländischen Arbeitskräften.

Die Ermittlungen zu den Verstößen im Bezirk des Hauptzollamts Karlsruhe dauern an.

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Erstellt:
3. Oktober 2020, 11:30 Uhr

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