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Europawahl: Mehr junge Menschen haben im Südwesten gewählt

dpa/lsw Stuttgart. Deutlich mehr junge Menschen haben bei der Europawahl in Baden-Württemberg gewählt. Laut einer Mitteilung des Statistischen Landesamts lag die Wahlbeteiligung bei den 21 bis 24-Jährigen bei rund 53 Prozent. Das sind knapp 20 Prozentpunkte mehr als bei der vorhergehenden Europawahl 2014. Dennoch fiel die Wahlbeteiligung mit rund 62 Prozent bei den 60 bis 69-Jährigen erneut am höchsten aus. Insgesamt lag die Wahlbeteiligung im Südwesten bei rund 64 Prozent - fast 12 Prozentpunkte höher als 2014.

Zahlreiche Europaflaggen hängen vor dem Berlaymont-Gebäude. Foto: Marcel Kusch/Archivbild

Zahlreiche Europaflaggen hängen vor dem Berlaymont-Gebäude. Foto: Marcel Kusch/Archivbild

Langfristig wächst der Einfluss älterer Wähler laut Statistischem Landesamt, weil die Bevölkerung insgesamt altert. Um rund 11 Prozentpunkte hat der Anteil der mindestens 60-Jährigen an allen Wahlberechtigten im Südwesten zugenommen im Vergleich zur ersten Europawahl 1979. Die Grünen erhielten unter den 18- bis 24-Jährigen mehr als ein Drittel der Stimmen. Von den mindestens 70-Jährigen wählte etwa jeder Zweite die CDU. Die AfD wurde vor allem von Männern gewählt (rund 65 Prozent der Stimmen).

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Erstellt:
26. August 2019, 12:46 Uhr

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