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Experte zur Mückenbekämpfung: Bevölkerung muss mithelfen

dpa Karlsruhe/Speyer. Im Kampf gegen die Übertragung tropischer Viren durch Mücken hoffen Experten auch auf die Hilfe der Bevölkerung. Das betonte Norbert Becker von der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) in Speyer. Anders als etwa die noch relativ seltene Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sei die Hausmücke (Culex pipiens) überall. „Die kriegen wir nicht los, wir können sie nur eindämmen“, sagte Becker der Deutschen Presse-Agentur.

Eine Mücke saugt Blut aus dem Arm eines Mannes. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa/Archivbild

Eine Mücke saugt Blut aus dem Arm eines Mannes. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa/Archivbild

Vor dem Hintergrund, dass in Deutschland von heimischen Mücken übertragene West-Nil-Virus-Infektionen nachgewiesen wurden, seien auch ganz konventionelle Methoden gefragt: Von der Regentonne über die Gießkanne zur Vogeltränke - offene Wasserstellen in Gärten seien Brutstätten für Haus- wie Tigermücken und müssten ausgetrocknet oder abgedeckt werden. Der Experte empfiehlt auch sogenannte BTI-Tabletten für Regenfässer. Der biologische Wirkstoff zerstört den Darm von Mückenlarven und tötet sie.

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Erstellt:
25. Oktober 2019, 06:49 Uhr

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