Fahrlehrer soll Schülerinnen genötigt haben: Teilgeständnis

dpa/lsw Mannheim. Bei Fahrstunden sind sich Lehrer und Fahrschüler und -schülerinnen sehr nahe. Ein Fahrlehrer soll die Situation ausgenutzt und Kundinnen genötigt haben. Er hat sich vor Gericht dazu eingelassen.

Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Ein Fahrlehrer, der über Jahre hinweg Fahrschülerinnen sexuell genötigt haben soll, hat ein Teilgeständnis abgelegt. Der Angeklagte habe Teile der ihm vorgeworfenen Übergriffe eingeräumt, sagte ein Sprecher des Mannheimer Landgerichts am Mittwoch. Die Zahl der relevanten Fälle wurde um zwei auf sieben verringert. Der 50-Jährige war ursprünglich wegen neun Vorfällen von Mitte 2013 bis Mitte 2016 beschuldigt worden.

Der Fahrlehrer soll im Raum Mannheim/Heidelberg/Frankenthal seine Tätigkeit dazu ausgenutzt habe, Frauen dazu zu bewegen, sexuelle Handlungen an sich zu erdulden (17 KLs 203 Js 36854/17). Beim nächsten Verhandlungstermin des wegen eines Krankheitsfalles und Corona mehrfach verschobenen und jetzt neu aufgerollten Prozesses werden Opfer des Mannes gehört.

© dpa-infocom, dpa:210609-99-924659/3

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Erstellt:
9. Juni 2021, 15:03 Uhr

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