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Familienfreundliche Preise festgelegt

Die neuen Eintrittspreise fürs Freibad in Erbstetten stehen fest. Der Gemeinderat hat sich darauf verständigt, die aktuellen Preise im Schnitt um rund 30 Prozent anzuheben. Die Jahreskarten für 2020 sind wegen der kürzeren Badesaison wesentlich günstiger.

Blick auf die Baustelle in der Mittagspause. An der Sanierung im Freibad wird täglich gearbeitet. Wegen der Coronapandemie steht ein Eröffnungstermin aber noch nicht fest. Foto: A. Becher

© Alexander Becher

Blick auf die Baustelle in der Mittagspause. An der Sanierung im Freibad wird täglich gearbeitet. Wegen der Coronapandemie steht ein Eröffnungstermin aber noch nicht fest. Foto: A. Becher

Von Florian Muhl

BURGSTETTEN. Der Blick auf die Bädle-Baustelle verändert sich von Tag zu Tag. Laut Irmtraud Wiedersatz liegen die Arbeiten im Zeitplan. Wie die Bürgermeisterin am Donnerstagabend im Rahmen der Gemeinderatssitzung in der Gemeindehalle Burgstall sagte, sind derzeit die Maler und Elektriker zugange. Zudem gestaltet ein Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen die Außenanlagen am Kinderbecken und eine weitere Firma installiert die Technik. Nicht zu vergessen die ehrenamtlichen Helfer. Die „Bädleswerker“ treffen sich in unregelmäßigen Abständen auf Zuruf per WhatsApp-Gruppe. Sie malen und betonieren, bauen Pflastersteine aus und bessern die Böden aus. Selbst vom schlechten Wetter lassen sie sich davon nicht abhalten.

Letztmals waren die Eintrittspreise fürs Freibad vor fünf Jahren erhöht worden. Im Hinblick auf die jetzt erfolgten Investitions- und Unterhaltungsmaßnahmen waren sich Verwaltung und Gemeinderat einig: Eine Erhöhung der Eintrittspreise ist gerechtfertigt und in Anbetracht der aktuellen Finanzsituation auch notwendig. Die Verwaltung hat Vorschläge erarbeitet und dabei die aktuellen Preise im Schnitt um rund 30 Prozent angehoben. Dabei dienten die Eintrittspreise umliegender Freibäder als Orientierungshilfe (siehe Tabelle). Die Besucherzahl vom vergangenen Jahr zugrunde gelegt, rechnet Kämmerin Manuela Klabunde mit Einnahmen von knapp 65000 Euro. Bei Gesamtausgaben von fast 215000 Euro bleibt ein Zuschussbedarf von etwas über 150000 Euro.

Mit Ausnahmen von zwei Beträgen stimmte der Gemeinderat dem Beschlussvorschlag der Verwaltung einstimmig zu. Auf Vorschlag von Manuel Gärtner (Bürgerliste) bleibt der Feierabendtarif für Kinder und Jugendliche, der künftig 1,50 Euro hätte kosten sollen, bei einem Euro. Die Zehnerkarte für Kinder und Jugendliche – der Vorschlag der Verwaltung war 14 Euro – wird künftig 17 Euro kosten.

Der dritte Vorschlag von Gärtner, dass die Familienkarte II künftig 100 statt 90 Euro kosten soll, fand keine Mehrheit. Wegen der verkürzten Badesaison werden alle Jahreskarten im diesem Jahr wesentlich günstiger angeboten. „Bei den Eintrittspreisen sind wir davon ausgegangen, dass man das Freibad in üblicher Weise besuchen kann“, sagt Irmtraud Wiedersatz. „Falls es aufgrund der Coronapandemie dazu kommt, dass das Bad nur stundenweise betreten werden könnte, zum Beispiel, weil immer nur eine bestimmte Anzahl Besucher gestattet ist und dann ein Wechsel für die weiteren Badegäste erfolgen müsste, müssten wir natürlich noch einmal beraten“, so die Bürgermeisterin weiter. Überlegungen dazu seien der Gemeindeverwaltung aber bisher noch nicht bekannt.

Eine Übersicht über die Eintrittspreise umliegender Freibäder hat die Gemeindeverwaltung Burgstetten zusammengestellt. In der rechten Spalte die beschlossenen Eintrittspreise fürs Bädle in Erbstetten. *Die Jahreskartenpreise 2020 betragen 30,00/15,00/40,00/55,00 Euro. Grafik: N. Thellmann

Eine Übersicht über die Eintrittspreise umliegender Freibäder hat die Gemeindeverwaltung Burgstetten zusammengestellt. In der rechten Spalte die beschlossenen Eintrittspreise fürs Bädle in Erbstetten. *Die Jahreskartenpreise 2020 betragen 30,00/15,00/40,00/55,00 Euro. Grafik: N. Thellmann

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Erstellt:
16. Mai 2020, 06:00 Uhr

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