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Fast drei Millionen Protestanten zur Kirchenwahl aufgerufen

dpa/lsw Stuttgart. In Baden werden die sogenannten Ältesten bestimmt, in Württemberg die Gemeindeleitungen und die Synode. Es ist Kirchenwahl im Südwesten. Die Erwartungen an die Beteiligung sind eher gering.

Ein Kreuz sitzt auf einer Kirchturmspitze. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Ein Kreuz sitzt auf einer Kirchturmspitze. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

In Baden-Württemberg sind heute rund drei Millionen Protestanten zur Kirchenwahl aufgerufen. In Baden werden die sogenannten Kirchenältesten gewählt, die sich stark im Alltag der Kirchengemeinde engagieren und auch über Stellenbesetzungen und Bauvorhaben entscheiden. Die evangelischen Christen in Württemberg stimmen über die Gemeindeleitungen und über die Landessynode ab, also über das Kirchenparlament. Bei den Wahlen Ende 2013 gab in Württemberg nur jeder Vierte seine Stimme ab, in Baden waren es nur 20 Prozent.

Im württembergischen Landesteil sind etwa 1,8 Millionen wahlberechtigte Kirchenmitglieder zur Wahl aufgerufen. Sie stimmen ab über rund 10 000 Kirchengemeinderäte in den 1244 Gemeinden und über die neue Landessynode. In beiden Fällen dauert die Amtszeit sechs Jahre. Die mehr als 90 Synodalen entscheiden nicht nur über die Verwendung der Kirchensteuern und die kirchlichen Gesetze. Sie stimmen spätestens in drei Jahren auch über eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für Landesbischof Frank Otfried July ab.

Im badischen Landesteil werden etwa 4400 sogenannte Älteste in den 640 Kirchen- und Pfarrgemeinden gewählt. Derzeit gibt es etwa eine Million wahlberechtigte Kirchenmitglieder in Baden.

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Erstellt:
1. Dezember 2019, 08:33 Uhr

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