Feedbackbogen soll Unterricht an Schulen verbessern

dpa/lsw Stuttgart. Ein im Südwesten entwickelter Beobachtungsbogen für Lehrkräfte und Referendare soll dabei helfen, den Schulunterricht zu verbessern. „Der Bogen soll es Lehrerinnen und Lehrern leichter machen, den eigenen Unterricht schrittweise weiter zu entwickeln, indem er ihnen landesweit gültige Kriterien an die Hand gibt“, sagte Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) am Freitag bei der Vorstellung auf einer Fachtagung.

Theresa Schopper (Bündnis 90/Die Grünen), Kultusministerin von Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weissbrod/dpa/Archivbild

Theresa Schopper (Bündnis 90/Die Grünen), Kultusministerin von Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weissbrod/dpa/Archivbild

Die Bögen sollen bei gegenseitigen Unterrichtsbesuchen zum Einsatz kommen. Lehrerinnen und Lehrer beobachten beispielsweise eine Schulstunde lang, wie eine Kollegin oder ein Kollege eine Klasse unterrichtet. Wer zuschaut, soll unter anderem darauf achten, ob die Schülerinnen und Schüler beim Lernen individuell unterstützt werden und ob ein klares Unterrichtsziel erkennbar ist. Der Beobachter kreuzt dann an, was gut läuft und notiert, wie sich die Lehrkraft im Unterricht verhält.

Der „Unterrichtsfeedbackbogen Tiefenstrukturen“ wurde vom Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW) und dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) gemeinsam entwickelt. Schulen und Lehrkräfte in Baden-Württemberg können das Feedback-Instrument schon jetzt freiwillig nutzen, wie ein Sprecher des Ministeriums erklärte. Eine Anleitung soll die Arbeit mit dem Bogen erleichtern.

© dpa-infocom, dpa:210618-99-52086/2

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Erstellt:
18. Juni 2021, 17:36 Uhr

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