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Fehlende Papiere häufig Hintergrund für Duldung

dpa Berlin.

Wenn Behörden einem abgelehnten Asylbewerber eine Duldung erteilen, liegt das häufig an fehlenden Dokumenten. Das geht aus der Regierungsantwort auf eine Frage der Grünen-Abgeordneten Filiz Polat hervor. Ende Februar waren in Deutschland rund 240 000 Menschen ausreisepflichtig. 184 013 dieser abgelehnten Asylbewerber verfügten aber über eine Duldung. Nach Angaben der Regierung lebten zum Stichtag 28. Februar mehr als 76 000 Ausländer in Deutschland, die wegen fehlender Reisedokumente eine Duldung erhalten hatten. Bei knapp 74 000 Geduldeten wurden „sonstige Gründe“ angegeben.

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Erstellt:
27. April 2019, 08:02 Uhr

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