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Fieberambulanzen kümmern sich um Corona-Verdachtsfälle

dpa/lsw Freiburg. In einer Messehalle in Freiburg haben Mediziner eine großangelegte Fieberambulanz eingerichtet. Die Einrichtung kümmere sich um Corona-Verdachtsfälle, teilten die Stadt Freiburg und die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg zur Inbetriebnahme am Freitag mit. Landesweit gibt es den Angaben zufolge in Hallen und Krankenhäusern rund 20 solcher Fieberambulanzen, weitere sollen folgen. Hinzu kommen laut der Vereinigung rund 90 Notfallpraxen, die auf das Coronavirus spezialisiert sind. Diese Praxen seien meist bei niedergelassenen Ärzten eingerichtet.

Ein Schild weist in einem Krankenhaus auf eine Covid-19-Fieberambulanz hin. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Ein Schild weist in einem Krankenhaus auf eine Covid-19-Fieberambulanz hin. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

In den Einrichtungen kümmern sich Fachärzte um Menschen, die Symptome des Coronavirus haben. Betroffene sollen so von Menschen mit anderen Krankheiten in Arztpraxen und Kliniken getrennt werden, um Infektionen zu vermeiden. Die Mediziner untersuchen die Menschen und können bei einer bestätigten Infektion die Verlegung des Patienten in ein Krankenhaus oder häusliche Isolation anordnen.

Wer eine Fieberambulanz aufsuche, brauche dafür aber die Überweisung seines Hausarztes oder des Notfalldienstes der Kassenärzte, sagte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung. Ohne eine Überweisung könne die Fieberambulanz niemanden betreuen.

Für Patienten ist die Untersuchung den Angaben zufolge gratis, die Kosten übernehmen die Krankenkassen.

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Erstellt:
3. April 2020, 13:05 Uhr

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