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Finanzinvestor Permira macht bei Teamviewer weiter Kasse

dpa Göppingen. Der Finanzinvestor Permira hat wenige Monate nach dem Börsengang von Teamviewer und wenige Wochen nach einer Platzierung Anfang März weitere Aktien des Softwareanbieters verkauft. Dieses Mal nahm Permira mit der Platzierung von 25 Millionen Aktien rund eine Milliarde Euro ein. Für den Finanzinvestor, der jetzt noch 39 Prozent an dem mit mehr als acht Milliarden Euro bewerteten Unternehmens hält, wird Teamviewer damit zunehmend ein Riesenerfolg.

Das Logo des Software-Herstellers Teamviewer. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archiv

Das Logo des Software-Herstellers Teamviewer. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archiv

Permira hatte Teamviewer erst 2014 für rund 870 Millionen Euro gekauft und dann im Herbst 2019 an die Börse gebracht. Beim größten deutschen Tech-Börsengang seit dem Platzen der Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende konnte der Investor 2,2 Milliarden Euro erlösen. Anfang März dieses Jahres nahm Permira dann mit der Platzierung von 22 Millionen Aktien rund 700 Millionen Euro ein - jetzt kommt eine weitere Milliarde Euro dazu.

Dazu kommt für den Investor noch das verbliebene Aktienpaket, das derzeit auch noch mal mehr als drei Milliarden Euro wert ist. Teamviewer ist einer der Gewinner der Corona-Krise. Das Unternehmen profitiert von einer hohen Nachfrage nach Fernwartungs- und Homeoffice-Software. Die Aktie hatte am Mittwoch - also vor der Platzierung - mit 45,65 Euro ein neues Rekordhoch erreicht.

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Erstellt:
14. Mai 2020, 11:10 Uhr

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