Fischsterben im Max-Eyth-See: Stadt will Fischbestand prüfen

dpa/lsw Stuttgart. Nachdem vor über einem Jahr im Max-Eyth-See Zehntausende Fische verendet waren, will die Stadt Stuttgart nächste Woche den Fischbestand in dem See prüfen. Im vergangenen Frühjahr gab es laut einer Erhebung noch deutlich zu wenige Fische in dem See, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Auch habe einem Gutachter zufolge die Zusammensetzung der Arten noch nicht gestimmt. Um mehr Raubfische im Wasser zu haben, habe die Stadt daher inzwischen Junghechte in den See gesetzt. Ob sich der Fischbestand seitdem verbessert habe, will die Stadt nach eigenen Angaben am Donnerstag und Freitag nächster Woche prüfen.

Während Nebelschwaden über den Max-Eyth-See hinweg ziehen, schwimmen Gänse über den See. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Während Nebelschwaden über den Max-Eyth-See hinweg ziehen, schwimmen Gänse über den See. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Im Sommer 2019 waren in dem See etwa 50 000 Fische wegen Sauerstoffmangels verendet. Grund für den stark gesunkenen Sauerstoffgehalt des Wassers war eine Massenvermehrung von Blaualgen. Bereits 2018 hatte es in dem See eine ähnliche Situation gegeben.

Die Regulierung des Fischbestands ist nach Angaben der Stadt eine von vielen Maßnahmen, um die Wasserqualität des Max-Eyth-Sees zu verbessern. Im Frühjahr 2021 soll der Fischbestand erneut ermittelt werden.

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Erstellt:
18. September 2020, 17:34 Uhr

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