Flächenverbrauch im Südwesten wieder leicht gestiegen

dpa/lsw Stuttgart. Durchschnittlich 4,8 Hektar Land sind im vergangenen Jahr täglich für neue Wohngebäude, Industrie- und Gewerbeflächen sowie für den Verkehr „verbraucht“ worden. Damit nahm der sogenannte Flächenverbrauch im Vergleich zum Vorjahr (4,5) wieder etwas zu, lag aber immer noch unter dem mehrjährigen Durchschnitt von 5,2 Hektar, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte. 523 697 Hektar oder 14,6 Prozent des gesamten Landes waren somit zuletzt mit Siedlungs- und Verkehrsflächen bedeckt - 1745 Hektar oder ungefähr 2490 Fußballfelder mehr als 2018.

Allerdings bedeute das nicht, dass es dort kein Grün und keine Freiflächen gibt, betonte die Behörde. Tatsächlich „versiegelt“, also bebaut mit Häusern, Industrie, Straßen, Schienen und ähnlichem, sind laut Statistik nur geschätzte 6,7 Prozent Baden-Württembergs.

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Erstellt:
9. September 2020, 11:10 Uhr

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