Fliegerbombe in Stuttgart entschärft

dpa/lsw Stuttgart. Am Ende ging alles ganz schnell: Weniger als 15 Minuten dauerte es, eine Fliegerbombe in Stuttgart zu entschärfen. Die Evakuierung von rund 5000 Menschen nahm dagegen zuvor viele Stunden in Anspruch.

Ein Fahrzeug des Roten Kreuzes fährt an einer gesperrten Straßenkreuzung. Foto: Marijan Murat/dpa

Ein Fahrzeug des Roten Kreuzes fährt an einer gesperrten Straßenkreuzung. Foto: Marijan Murat/dpa

Am Freitag ist eine Fliegerbombe in Stuttgart entschärft worden. Sie konnte von Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes erfolgreich unschädlich gemacht werden, wie die Polizei mitteilte. Es soll sich demnach um einen 500 Kilogramm schweren Blindgänger handeln.

Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Mittwoch bei Vorbereitungen zu Bauarbeiten in einer Straße im Stadtteil Zuffenhausen von Arbeitern entdeckt worden. Wegen der Bombenentschärfung hatten rund 5000 Menschen ihre Wohnungen und Arbeitsplätze verlassen müssen. Der Sicherheitsbereich betrug rund 500 Meter um den Fundort. Die Evakuierung hatte um sechs Uhr morgens begonnen.

Wegen der Herbstferien sei es schwierig zu wissen, wer überhaupt zu Hause sei, hatte eine Polizeisprecherin vor Beginn der Evakuierung gesagt. Kurz vor Abschluss hätten sich dann vereinzelt immer wieder Menschen gemeldet, die noch aus dem Sicherheitsbereich gebracht werden mussten, berichtete ein Sprecher. Dies habe etwas Probleme gemacht. 

Laut Polizei nutzten viele die Möglichkeit, in einer Notunterkunft in der Sporthalle in Zuffenhausen unterzukommen. Kurz nach 13 Uhr hob die Polizei alle Sperrungen auf. 

© dpa-infocom, dpa:211105-99-875707/5

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Erstellt:
5. November 2021, 08:38 Uhr

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