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Flüchtiger nach fingiertem Drogendeal in Belgien gefasst

dpa/lsw Ludwigsburg. Der bei einem spektakulären Einsatz einer Spezialeinheit in Ludwigsburg geflüchtete mutmaßliche Drogendealer ist in Belgien verhaftet worden. Zusammen mit belgischen Kollegen nahmen Zielfahnder des Landeskriminalamts den 30-Jährigen in Schaerbeek fest. Er soll zeitnah nach Deutschland ausgeliefert werden.

Eine Polizeistreife fährt zu einem Einsatz. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Eine Polizeistreife fährt zu einem Einsatz. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Mit der Behauptung, größere Mengen Kokain kaufen zu wollen, hatten verdeckte Ermittler Anfang August den Mann und zwei Komplizen in die Tiefgarage eines Einkaufszentrums gelockt. Sie erwarteten die Bande mit einem mobilen Einsatzkommando. Zwei der Männer nahmen die Beamten fest, der 30-Jährige raste mit einem Auto davon und fuhr dabei fast einen der Elite-Polizisten um. Beim Sprung zur Seite verletzte sich der Beamte leicht.

Der Einsatz in Ludwigsburg war Teil einer großangelegten Aktion von Behörden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nach ausgiebigen Ermittlungen hatten Beamte in mehreren Schritten 74 Kilogramm Marihuana, fast 2 Kilo Kokain und rund 160 000 Euro Bargeld sichergestellt. Insgesamt 14 Männer sitzen nach Festnahmen in mehreren Städten inzwischen in Untersuchungshaft.

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Erstellt:
28. August 2020, 17:10 Uhr

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