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Fördergeld für Laptops fast ganz ausgezahlt: Lieferprobleme

dpa/lsw Stuttgart. 300 000 Laptops und Tablets sollen für Schüler in Baden-Württemberg angeschafft werden - und knapp drei Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres in Baden-Württemberg sind fast alle Fördermittel für diese Digitalausstattung der Schulen ausgezahlt worden. Es seien bislang 95 Prozent der Mittel an die Landkreise und Schulträger überwiesen worden, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums am Dienstag. Zuvor hatte der SWR berichtet.

Eine Schülerin arbeitet an einem Laptop. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Eine Schülerin arbeitet an einem Laptop. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Insgesamt stehen für den Kauf der Geräte, Zubehör und Lehrerfortbildung 130 Millionen Euro zur Verfügung. Bund und Land teilen sich die Kosten zu gleichen Teilen. Das Sonderausstattungsprogramm des Bundes für Laptops hat ein Volumen von einer halben Milliarde Euro. Die Geräte sollen nach früheren Angaben des Kultusministeriums ausgeliehen werden können, damit kein Kind benachteiligt wird, weil es zu Hause keinen Computer zur Verfügung hat.

Nach einer Umfrage der „Stuttgarter Zeitung“ kaufen Kommunen zwar in großem Stil Laptops und Tablets für die Schüler. Von den sechs größten Städten im Südwesten werde am ersten Schultag allerdings nur eine Kommune ihre Geräte schon verteilen können, berichtet die Zeitung. So heißt es zum Beispiel in Stuttgart: „Eine Inbetriebnahme und Nutzung direkt zum Schulbeginn ist unwahrscheinlich.“ Rund 10 000 Tablets habe die Stadt bislang bestellt, 13 000 sollen es insgesamt werden. Mit einer Lieferung werde Mitte September gerechnet. „Allerdings müssen die Geräte dann noch konfiguriert werden“, teilte die Stadtverwaltung mit.

In Ulm hieß es, zum Schulstart werde „nur ein kleiner Teil der notwendigen mobilen Endgeräte zur Verfügung stehen“. Nur Heidelberg geht davon aus, dass die Schulen zum Schulbeginn alle Geräte einsetzen können, sollten diese rechtzeitig geliefert werden.

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Erstellt:
25. August 2020, 16:40 Uhr

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