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Folgen im Handwerk: Corona-Krise trifft besonders Friseure

dpa/lsw Stuttgart. Die Corona-Krise hat erste Spuren im Handwerk hinterlassen. Zwar stiegen die Erlöse von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,1 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Doch die Entwicklung in den einzelnen Bereichen, für die ein Meistertitel notwendig ist, war im ersten Quartal recht unterschiedlich. Während der Umsatz im Bauhauptgewerbe und Ausbaugewerbe noch deutlich mit 10,2 und 6,1 Prozent zulegte, verzeichneten andere Berufsgruppen teils massive Rückgänge. Im Kraftfahrzeuggewerbe etwa betrug das Minus 2,3 Prozent.

Ein Friseurmeister schneidet in seinem Salon einem Kunden die Haare. Foto: Roberto Pfeil/dpa/archivbild

Ein Friseurmeister schneidet in seinem Salon einem Kunden die Haare. Foto: Roberto Pfeil/dpa/archivbild

Den größten Umsatzeinbruch im Vergleich zum Vorjahresquartal gab es mit einem Rückgang von 5,7 Prozent in der Gewerbegruppe Handwerke für den privaten Bedarf. Da stellen die Friseure die Mehrheit. Sie mussten infolge der Pandemie ab dem 22. März ihre Geschäfte schließen. Der Zahl der Beschäftigten in allen Gewerben sei insgesamt um 0,3 Prozent zurückgegangen, hieß es vom Statistikamt.

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Erstellt:
10. Juni 2020, 11:15 Uhr

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