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Forscher erörtern in Tübingen Mysterien des Gehirns

dpa/lsw Tübingen. International führende Neurologen erörtern seit Montag in Tübingen den Stand der Hirnforschung. An dem Symposium nehmen auch mehrere Nobelpreisträger teil - unter ihnen die deutsche Biologin Christiane Nüsslein-Volhard und der japanische Immunologe Susumu Tonegawa. Die Wissenschaftler wollen sich über Mysterien des Gehirns austauschen - also jene Bereiche, die noch unergründet sind und Fragen aufwerfen, wie ein Sprecher der Tübinger Max Planck Instituts für biologische Kybernetik (MPI) erklärte.

Zudem geht es bei dem Arbeitstreffen um Grundlagenforschung und ihre Anwendungsmöglichkeiten. Dazu gehören beispielsweise sogenannte Hirnschrittmacher, die verhindern sollen, dass Parkinson-Patienten unter einem ständigem Schütteln ihrer Gliedmaßen leiden. Ein weiteres Schwerpunktthema der viertägigen Beratungen ist die künstliche Intelligenz.

Schirmherr der Veranstaltung ist der Tübinger Forscher Nikos Logothetis. Er war wegen seiner Forschung an Affen öffentlich in die Kritik geraten. Nachdem das Amtsgericht Tübingen das Verfahren gegen Logothetis im Dezember 2018 eingestellt hatte, sollen auf dem Symposium nun die wissenschaftliche Leistung des Hirnforschers gewürdigt werden.

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Erstellt:
16. September 2019, 12:30 Uhr

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