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Forscher: Senioren nicht pauschal in Risikogruppe einordnen

dpa/lsw Heidelberg. Der Direktor des Instituts für Gerontologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Andreas Kruse, ist gegen die pauschale Einordnung von Alten in die Risikogruppe während der Corona-Pandemie. „Wir sollten alles dafür tun, um mit einem älteren Menschen das persönliche Risikoprofil zu ermitteln und in einem Gespräch zu klären, welche Formen des Schutzes die einzelne Person wählen sollte und wählen möchte“, sagte der Altersforscher der Deutschen Presse-Agentur. Kruse befürchtete, dass sich die Alten bei einer längeren Isolation vergessen fühlen könnten. Dieses Gefühl begünstige das Auftreten etwa von Depressionen und Angstzuständen.

Andreas Kruse, Professor am Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

Andreas Kruse, Professor am Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

Das neuartige Coronavirus verbreitet sich durch Tröpfcheninfektion und kann die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen. Vor allem für ältere und vorerkrankte Menschen kann eine Infektion lebensgefährlich werden. Bei einer Lockerung der geltenden Ausgangsbeschränkungen könnten sie deshalb ausgenommen werden.

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Erstellt:
15. April 2020, 06:38 Uhr

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