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Forstmeister Hepp hoch zu Ross im Bild

Neues Relief am Heppbrunnen bei Strümpfelbach enthüllt – Drei Jahrzehnte im Reichenberger Forst gestalterisch tätig

Ein Relief von Forstmeister Theodor Hepp hoch zu Ross ziert seit gestern den Heppbrunnen im Wald zwischen Strümpfelbach und Oppenweiler. Es erinnert an den langjährigen Leiter des Forstamts Reichenberg, nach dem die Anlage benannt ist und der ein passionierter Reiter war.

Über der Gedenktafel am Heppbrunnen wurde jetzt ein Bronze-Relief angebracht und gestern seiner Bestimmung übergeben, das den Forstmeister Theodor Hepp hoch zu Ross zeigt. Foto: J. Fiedler

© Jörg Fiedler

Über der Gedenktafel am Heppbrunnen wurde jetzt ein Bronze-Relief angebracht und gestern seiner Bestimmung übergeben, das den Forstmeister Theodor Hepp hoch zu Ross zeigt. Foto: J. Fiedler

Von Armin Fechter

BACKNANG. Das neue Relief ergänzt die Gedenktafel mit den Lebensdaten Hepps, die an dem Brunnen angebracht ist. Diesen hatte der im Schloss Katharinenhof lebende Industriemanager und Strümpfelbacher Ehrenbürger Paul Reusch gespendet. Die von Architekt Otto Nußbaum entworfene Anlage wurde 1954 der Öffentlichkeit übergeben.

Die Initiative zu der ergänzenden bildlichen Darstellung ging von Hepps Enkelin Ursula Gina Häffner aus, die seit einiger Zeit wieder in Oppenweiler lebt und der, wie sie sagt, „immer ein Bild meines Großvaters am Brunnen fehlte“. Sie gab deshalb das Relief bei Puric Grabmale in Oppenweiler in Auftrag. Ausgeführt wurde es dann laut Häffner von einer Partnerfirma.

Bei der Enthüllung des Reliefs rief Martin Röhrs, Leiter des Kreisforstamts in Backnang, die Leistungen Hepps in Erinnerung, die in dem heutigen Staatswald noch immer sichtbar seien. So bilden die Wege, die Hepp anlegen ließ, dort nach wie vor das Rückgrat der Walderschließung. Auch die Baumbestände zeigen laut Röhrs Hepps Handschrift: „Er hat uns schöne Wälder hinterlassen.“ Es sei deutlich sichtbar, dass vor nunmehr über 70 Jahren jemand kompetent gestalterisch tätig war. Als passionierter Reiter ließ der Forstmeister auch schmale Pfade als Reitwege anlegen.

Amtsantritt nach der Rückkehr

aus dem Kriegseinsatz 1919

Hepp war von 1915 bis Ende 1948 im Amt. Seine Stelle konnte er jedoch erst zum 1. Januar 1919 antreten, weil er im Ersten Weltkrieg an der Balkanfront im Einsatz war. So wirkte er genau dreißig Jahre im Reichenberger Forst.

Die Veranstaltung bot der Initiatorin auch Gelegenheit, den Ehrenamtlichen vom Freundeskreis Hepp des Vereins Strümpfelbach aktiv mit Marlies Weller als treibender Kraft für ihr langjähriges Engagement bei der Pflege der Anlage mit dem Kneippbecken zu danken.

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Erstellt:
27. Oktober 2018, 06:00 Uhr

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