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Frank-Walter Steinmeier hält Weltethos-Rede in Tübingen

dpa/lsw Tübingen. Bei den Tübinger Weltethos-Reden sprechen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens über die Gesellschaft und die Verständigung der Kulturen. Dieses Jahr wird der Bundespräsident erwartet.

Der Theologe Hans Küng, Gründer des Weltethos-Instituts. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Der Theologe Hans Küng, Gründer des Weltethos-Instituts. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält heute die 14. Weltethos-Rede an der Universität Tübingen. Bei der jährlichen Veranstaltung äußern sich bekannte Persönlichkeiten zum gesellschaftlichen Miteinander. Nach Steinmeiers Vortrag ist ein Podiumsgespräch geplant mit Eberhard Stilz, dem Präsidenten der Stiftung Weltethos, und Anna Thomfeah, einer Mitarbeiterin des Weltethos-Instituts.

Das „Projekt Weltethos“ geht auf Hans Küng zurück. Der Theologe hatte in seiner gleichnamigen Programmschrift von 1990 die These aufgestellt, dass friedliches Zusammenleben nur mit interkulturellen und interreligiösen Werten möglich sei. Das Weltethos-Institut will Küngs Idee für die Wirtschaft weiterentwickeln und Werteorientierung fördern. Die Forschungseinrichtung der Universität Tübingen wurde 2012 gegründet.

Seit dem Jahr 2000 organisieren das Institut und die Universität die Weltethos-Reden, bei denen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens Stellung zu Dialog und Miteinander der Gesellschaften beziehen. Bisherige Weltethos-Redner waren beispielsweise Kofi Annan (2003), Helmut Schmidt (2007) und Winfried Kretschmann (2017).

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Erstellt:
15. Oktober 2019, 02:00 Uhr

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