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Frau angezündet: Lebenslange Haft für Ehemann gefordert

dpa Ellwangen. Im Prozess gegen einen Mann, der seine Frau in ihrem Auto mit Benzin übergossen und angezündet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft wegen Mordes gefordert. Zudem solle die besondere Schwere der Schuld festgestellt werden, erklärte die Anklagebehörde am Mittwoch vor dem Landgericht Ellwangen. Die Verteidigung plädierte dagegen für eine Haftstrafe unter 15 Jahren. Das Gericht will am Nachmittag ein Urteil in dem Mordprozess sprechen. Dem 48 Jahre alten Deutschen wird vorgeworfen, seine von ihm getrennt lebende Ehefrau in Gerabronn im Kreis Schwäbisch Hall mit dem Auto auf dem Weg zur Arbeit abgepasst zu haben.

Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Laut Anklage soll er sie an dem Novembermorgen im vergangenen Jahr geschlagen und mit Benzin überschüttet haben. Die Frau konnte demnach kurz aus ihrem Wagen fliehen. Ihr Mann soll sie aber wieder hineingeschoben und eine brennende Zigarette ins Fahrzeug geworfen haben. Der Anklage nach starb die Frau an der folgenden „explosionsartigen Verpuffung“, wie es vom Gericht hieß.

Hintergrund der Tat sollen Streitigkeiten um ein Wohnhaus und den Unterhalt gewesen sein.

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Erstellt:
20. Mai 2020, 13:02 Uhr

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