Freiburger OB: Müssen Wutbürgerwieder einfangen

Freiburg /Wö - Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung im Oktober in Freiburg und den daraus entstandenen hitzigen Debatten fordert Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) ein neues Selbstverständnis der Politik, um Wutbürger wieder einzufangen. „Wir müssen näher bei den Leuten sein, müssen ihre Nöte ernst nehmen und sie besser in politische Entscheidungsprozesse einbinden“, sagte er unserer Zeitung.

Seit einem halben Jahr ist Horn im Amt in der 230 000 Einwohner zählenden Stadt. Nach den Vorfällen im Oktober sah sich der 34-Jährige Morddrohungen ausgesetzt, weil er zur Besonnenheit aufgerufen hatte. Er sei an Grenzen gekommen. „Offenbar haben diese Menschen nicht verstanden, dass sich Hass nicht mit Hass vergelten lässt.“

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18. Dezember 2018, 03:12 Uhr

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