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Freiburger SC stattet Profis mit Rädern aus

dpa/lsw Freiburg. Die Spieler des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg halten auch in Zeiten des des individuellen Trainings aufgrund der Coronavirus-Krise ihren Kontakt. „Wir nutzen eine Whatsapp-Gruppe, in der wir uns austauschen. Einige von uns stöhnen darüber, dass unser Fitnesspensum ganz schön anstrengend ist“, sagte Mittelfeldspieler Nicolas Höfler (30) mit einem Schmunzeln der „Badischen Zeitung“ (Freitag).

Nicolas Höfler. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Nicolas Höfler. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Zu den Trainingsplänen würden Läufe, Krafttraining, Verletzungsprävention und Stabilitätsübungen auf einer Matte gehören. Fitnesstrainer Daniel Wolf habe „Videos aufgezeichnet, in denen er alle Übungen demonstriert“, sagte Höfler. „Auch ein Spinning-Rad hat uns der Verein nach Hause liefern lassen.“ Er gehe davon aus, dass „in den nächsten Tagen und Wochen“ auch Übungen mit dem Ball ins Trainingsprogramm für Zuhause aufgenommen würden.

Die Bundesliga pausiert derzeit bis mindestens zum 2. April. Ob, und wenn ja, wann die Saison anschließend zu Ende gespielt werden kann, ist noch unklar. Durch die Spielpause müssen die Clubs zwangsläufig auf Einnahmen in Millionenhöhe verzichten.

Auch deswegen wäre Höfler zu Spielen ohne Zuschauer bereit. „Wenn wir es nicht schaffen, die Saison in irgendeiner Form zu Ende zu spielen, kann es sein, dass Vereine Bankrott anmelden müssen“, sagte der 30-Jährige. „Natürlich bin ich kein Fan von Spielen ohne Zuschauern. Aber es geht jetzt um mehr als das Sportliche.“ Auf die Frage nach einem möglichen Gehaltsverzicht meinte er: „Man muss schauen, dass man gemeinsam Lösungen findet. Und da sind auch die Spieler gefragt, ihren Beitrag zu leisten.“

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Erstellt:
20. März 2020, 13:38 Uhr

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