Freiburgs Grifo jagt alleinigen Rekord
Der Sport-Club will sich im Achtelfinal-Hinspiel in eine gute Ausgangsposition für das Weiterkommen bringen.
Von sid
Freiburg - Bei der Jagd nach dem alleinigen Rekord hilft Vincenzo Grifo der angenehme Blick zurück. „Ich habe dort 2018 mein Länderspiel-Debüt für Italien gefeiert. Das sind schöne Erinnerungen. Da erwartet uns etwas Spannendes“, sagte der Deutsch-Italiener in Diensten des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League an diesem Donnerstag (21 Uhr/RTL) beim viermaligen belgischen Meister KRC Genk.
Nachdem Grifo am Samstag in der Bundesliga-Partie gegen Bayer Leverkusen (3:3) sein 105. Pflichtspiel-Tor für die Breisgauer erzielt hat und nun gemeinsam mit Nils Petersen die Freiburger Rekordliste anführt, kann der 32-Jährige im Europacup an seinem früheren Teamkollegen vorbeiziehen. Treffer Grifos wären gerne gesehen, damit sich der Sport-Club in eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in der kommenden Woche bringt. Schließlich standen die Freiburger noch nie in einem Europacup-Viertelfinale. „Wir haben wichtige Wochen vor uns. Wir wollen in allen Wettbewerben das Beste rausholen und alles raushauen. Das ist die Marschroute“, sagte SC-Kapitän Christian Günter mit Blick auf den Europacup, den Bundesliga-Endspurt und das Halbfinale im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart. Dabei baut der Routinier auf ähnlich starke Leistungen wie gegen Leverkusen: „Man hat gesehen, dass wir eine Wahnsinns-Qualität haben, wenn wir alles auf den Platz bringen.“ Während es der SC direkt ins Achtelfinale geschafft hat, musste Genk den Umweg über die Play-offs gehen.
