Freiburgs Gulde: Blamage gegen Mainz brachte die Wende

dpa/lsw Freiburg. Abwehrspieler Manuel Gulde führt die aktuelle Erfolgsserie des SC Freiburg auf die Woche nach der 1:3-Niederlage gegen Tabellenschlusslicht FSV Mainz 05 Ende November zurück. „Wir hatten den schon oft erwähnten Wendepunkt nach dem Mainz-Spiel“, sagte der 29-Jährige dem „Kicker“ (Donnerstag). Trainer Christian Streich sei „schon besser drauf“ gewesen als in der Woche damals, die laut Gulde „eine der ungemütlicheren war, seit ich hier bin“.

Freiburgs Manuel Gulde in Aktion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Freiburgs Manuel Gulde in Aktion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Streich sei „von der Leistung sehr enttäuscht“ gewesen und habe „das deutlich zum Ausdruck gebracht“, erklärte Gulde, der seit Juli 2016 bei den Badenern spielt. „Die ganze Woche über war er im Training sehr lautstark und fordernd, was die Arbeit gegen den Ball betrifft.“

Letztlich habe es Streich aber „geschafft, dass wir ein paar Prozente drauflegen konnten“, sagte Gulde. Seitdem gab es für die Freiburger in der Fußball-Bundesliga zwei Unentschieden und fünf Siege in sieben Spielen. Am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) sind sie beim im DFB-Pokal überraschend gescheiterten Spitzenreiter FC Bayern zu Gast. „Wir können mit breiter Brust nach München fahren“, sagte Gulde, „wissen aber auch, dass die Bayern am gefährlichsten sind, wenn sie wie aktuell unter Druck stehen“.

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Erstellt:
14. Januar 2021, 10:51 Uhr

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