Freiburgs Petersen warnt: Klassenerhalt „wird schwer genug“

dpa/lsw Freiburg. Stürmer Nils Petersen vom Fußball-Bundesligisten SC Freiburg dämpft mit Blick auf die neue Saison die Erwartungen. „Es ist natürlich schwierig, wenn du Achter geworden bist zu sagen, wir wollen jetzt 15. werden“, sagte er eine Woche vor dem Liga-Start beim VfB Stuttgart der „Bild am Sonntag“: „Aber natürlich sind wir erstmal darauf bedacht, drei Mannschaften hinter uns zu lassen. Das wird schwer genug.“

Freiburg-Stürmer Nils Petersen betritt das Stadion. Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild

Freiburg-Stürmer Nils Petersen betritt das Stadion. Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild

Die Abgänge der Leistungsträger Alexander Schwolow (Hertha BSC), Robin Koch (Leeds United) und Luca Waldschmidt (Benfica Lissabon) seien „menschlich natürlich ein Verlust“, sagte Petersen. „Sportlich merke ich am Trainingsniveau nicht, dass uns da was flöten gegangen ist“, erklärte der 31-Jährige. „Im Spiel muss man diese individuelle Klasse aber erstmal auffangen.“

Über seinen Trainer Christian Streich sagte Petersen: „Ich habe manchmal das Gefühl, dass er ein bisschen entspannter und gelassener geworden ist.“ Kurz vor dem Saisonstart merke man dennoch, „dass er versucht, uns die Lockerheit ein Stück weit zu nehmen, wenn die zu viel da ist. Wir sind ja schon eine sehr liebe Mannschaft, da ist das dann nicht schlecht, dass man diesen Einfluss von außen kriegt.“

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Erstellt:
13. September 2020, 10:33 Uhr

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