Früher Start, lange Wege für Geflüchtete
Zuweisungen im Rems-Murr-Kreis sorgen für Kritik: Ausbildung, Schule und Alltag werden erschwert
Der Wecker klingelt für Amara Doumbouya um 4.30 Uhr. Um pünktlich zu seiner Ausbildung in Schorndorf zu kommen, muss er bereits um 5 Uhr den Zug nehmen – seit ihn das Landratsamt nach Oppenweiler zugewiesen hat. Ähnlich geht es anderen Geflüchteten, die zuvor näher an Schule oder Arbeitsplatz lebten. Ehrenamtliche kritisieren die Umzüge als schwer nachvollziehbar und sehen Nachteile für Integration und Ausbildung. Auch die Wohnsituation vor Ort erschwert den Alltag. Das Landratsamt verweist auf begrenzte Kapazitäten und rechtliche Vorgaben. Welche Folgen haben die Entscheidungen für die Betroffenen – und welche Spielräume gibt es? Die ausführliche Version lesen Sie morgen auf unserer Website.
