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Früherer Feuerwehrmann nach Serie von Bränden verurteilt

dpa/lsw Freiburg. Weil er mehrere Scheunen rund um Herbolzheim (Kreis Emmendingen) in Brand gesetzt hat, ist ein ehemaliger Feuerwehrmann zu zweieinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Das Jugendschöffengericht Freiburg sprach den Angeklagten am Donnerstag der Brandstiftung in acht Fällen und der versuchten Brandstiftung schuldig, wie ein Sprecher des Amtsgerichts sagte. Der Mann sei zum Tatzeitpunkt um die 20 Jahre alt und Heranwachsender gewesen, ihm sei die Gefährlichkeit seiner Taten aber klar gewesen.

Ein Richterhammer aus Holz auf einer Richterbank. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild

Ein Richterhammer aus Holz auf einer Richterbank. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild

Die Staatsanwaltschaft hatte ihn beschuldigt, als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr zwischen Mai und Juli 2019 Scheunen und benachbarte Gebäude in Brand gesetzt zu haben. Nach seiner Festnahme im Juli hatte der Herbolzheimer die Taten gestanden. Bei den Bränden war niemand verletzt worden.

Die Anklagebehörde forderte eine Jugendstrafe von drei Jahren, wie der Gerichtssprecher sagte. Die Verteidigung plädierte auf eine Jugendstrafe zur Bewährung.

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Erstellt:
5. März 2020, 15:47 Uhr

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