Fünf Bußgeldverfahren nach Masken-Kontrollen an Haltestellen

dpa/lsw Ravensburg. Bei Kontrollen der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und in Wartebereichen hat die Polizei Ravensburg am Freitag fünf Bußgeldverfahren eingeleitet. Bei insgesamt rund 3500 Kontrollen in den Landkreisen Ravensburg, Sigmaringen und im Bodenseekreis wurden knapp 1000 Menschen angesprochen, die vorwiegend an den Wartebereichen ohne Mund-Nasen-Schutz angetroffen wurden oder ihn falsch trugen, wie die Polizei mitteilte. „Dies geschah jedoch gelegentlich in Unkenntnis darüber, dass die Maskenpflicht auch im Freien an Bus- und Bahnsteigen sowie im Wartebereich der Anlegestellen von Fahrgastschiffen und in Bahnhofs- oder Flughafengebäuden gilt, oder aber aus Nachlässigkeit“, hieß es von der Polizei.

Blaulichter leuchten auf einem Streifenwagen der Polizei. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild

Blaulichter leuchten auf einem Streifenwagen der Polizei. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild

Die Kontrollierten hätten sich „mit ganz wenigen Ausnahmen einsichtig gezeigt“, so Polizeipräsident Uwe Stürmer. Gegen fünf Menschen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Ein 21-Jähriger habe auf die Kontrolle in Ostrach (Kreis Sigmaringen) „sofort aggressiv reagiert, die Beamten mehrfach beleidigt und versucht, eine brennende Zigarette nach ihnen zu werfen.“ Er muss sich nun wegen versuchter Körperverletzung und Verstoßes gegen die Corona-Verordnung verantworten.

Zum Artikel

Erstellt:
18. September 2020, 20:42 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!