Für besseren Hochwasserschutz werden Regenfälle analysiert

dpa/lby München. Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wollen sich noch besser gegen Hochwasser, Starkregen und Sturzfluten wappnen. Mit der neuesten Generation von Klimamodellen soll ab 2020 noch kleinteiliger geschaut werden, wo extreme Niederschläge vermehrt auftreten können. „Desto besser kann man dagegen Vorsorge treffen“, sagte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) am Montag laut einer in München verbreiteten Mitteilung. Aufbauend auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen sollen für die jeweiligen Städte und Gemeinden Anpassungsmaßnahmen entwickelt werden.

Mit einem Spezialfahrzeug wird ein Pkw geborgen. Foto: Harald Tittel/dpa/Archiv

Mit einem Spezialfahrzeug wird ein Pkw geborgen. Foto: Harald Tittel/dpa/Archiv

Die länderübergreifende Kooperation Kliwa („Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft“) mit dem Deutschen Wetterdienst untersucht seit 20 Jahren klimawandelbedingte Veränderungen im Wasserhaushalt und erarbeitet Handlungsempfehlungen zur Anpassung. Insbesondere Starkregenereignisse hätten eine hohe regionale Relevanz, da sie in kürzester Zeit zu Hochwasser und teils immensen Schäden führen können, hieß es weiter.

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Erstellt:
30. Dezember 2019, 13:03 Uhr

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