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Fürth nach Corona-Pause in Krise: 1:2 gegen Sandhausen

dpa/lby Fürth. Tristesse in Fürth. Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl kann nach der Corona-Zwangspause nicht mehr gewinnen. Nun überholt auch der SV Sandhausen die harmlose SpVgg Greuther Fürth.

Fürths Branimir Hrgota und Sandhausens Aleksandr Zhirov (l-r.) in Aktion. Foto: Philipp Guelland/epa/Pool/dpa

Fürths Branimir Hrgota und Sandhausens Aleksandr Zhirov (l-r.) in Aktion. Foto: Philipp Guelland/epa/Pool/dpa

Die SpVgg Greuther Fürth findet nicht aus ihrer Krise. Die Franken unterlagen dem SV Sandhausen am Freitagabend mit 1:2 (0:2). Die Fürther sind schon seit insgesamt fünf Spielen in der 2. Fußball-Bundesliga sieglos und warten nach der Corona-Zwangspause weiter auf ihren ersten Dreier.

Mit cleverem Pressing und einer stabilen Defensive sicherten sich die Sandhäuser hingegen ihren dritten Erfolg am Stück. In der Tabelle überholte die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat die Franken und liegt direkt vor dem Rivalen auf Platz acht. „Das war für uns alle ein sehr sehr enttäuschender Abend“, sagte Leitl. „Von Krise sollte man nicht sprechen, aber wir schenken nach dem Restart zu viel her.“

Kevin Behrens (15. Minute/Handelfmeter) und Julius Biada (39.) brachten die Gäste schon vor der Pause in Führung. Nach einem Kopfballtreffer von Daniel Keita-Ruel (71.) schöpften die Fürther nochmal Hoffnung - am Ende vergebens. Am Dienstag wollen sie es im Nachholspiel bei Dynamo Dresden besser machen.

„Ich erwarte, dass wir die Saison gut zu Ende bringen und nicht herschenken“, sagte Leitl. Koschinat befand: „Nach dem Anschlusstreffer war es ein offenes Spiel. Wir haben die Entlastungsangriffe nicht ausspielen können. In der Summe haben wir das aber souverän verteidigt.“

Eigentlich plante Coach Leitl wieder mit Stürmer Havard Nielsen. Doch der Norweger schaffte es nach einer Gehirnerschütterung doch noch nicht zurück in den Kader. Im Sturm ließ Leitl von Beginn an Keita-Ruel, Branimir Hrgota und Youngster Jamie Leweling auflaufen - lange ohne Erfolg. Die Sandhäuser spielten in der Defensive nominell mit hohem Risiko, da sie um Tim Kister nur eine Dreier-Abwehrkette formierten.

Die erste Chance der Partie war dann gleich ein Tor. David Raum bekam einen abgefälschten Ball im Strafraum an die Hand. Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck entscheid auf Elfmeter und Behrens verwandelte sicher gegen Fürths Torwart Sascha Burchert.

Die Franken kamen in den ersten 45 Minuten gegen die Sandhäuser offensiv so gut wie gar nicht zum Zug. Geschickt wurden die Hausherren unter Druck gesetzt und fanden so kaum einmal Anspielstationen, um vorne gefährlich zu werden. Die Sandhäuser belohnten sich sogar noch vor der Pause. Einen verunglückten Befreiungsschlag von Marco Caligiuri passte Dennis Diekmeier sofort auf Biada weiter. Der Offensivspieler ließ an der Strafraumgrenze Caligiuri aussteigen und versenkte cool. Nach einem Konter über Behrens verpasste Marlon Frey sogar das 3:0 für den SVS.

Mit Händen in den Hosentaschen tigerte Leitl an der Seitenlinie herum - am Spiel seiner Mannschaft besserte sich nichts. Die Fürther fanden gegen clevere Gäste, die immer wieder gefährlich vor Burchert auftauchten, einfach kein Durchkommen. Mit dem Kopfballtreffer von Keita-Ruel witterten die Fürther ihre Chance. Sie blieben aber viel zu ungenau im Abschluss, um noch einen Punkt zu retten.

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Erstellt:
5. Juni 2020, 20:27 Uhr

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