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Fußball-Profi Didavi pocht auf Meinungsfreiheit

dpa/lsw Stuttgart. Fußball-Profi Daniel Didavi hat seine umstrittenen Äußerungen in den sozialen Medien mit dem Recht auf Meinungsfreiheit begründet. „Dass man direkt, wenn man was sagt oder eine Meinung hat, in eine eklige Ecke gedrängt wird, das ist falsch“, sagte der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart in einem Instagram-Video am Mittwoch. Er habe nichts von „Verschwörungstheoretikern“ publiziert, sagte er, sondern er habe seine Meinung geäußert. „Jeder, der mich ein wenig verfolgt, der weiß, dass man über mich nichts Dümmeres sagen kann als dass ich Verbindungen zur rechten Szene haben könnte.“

Daniel Didavi vom VfB Stuttgart in Aktion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Daniel Didavi vom VfB Stuttgart in Aktion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Zuvor hatte Didavi für Aufsehen gesorgt und war für seine Äußerungen kritisiert worden. Am Dienstag hatte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat den Profi verteidigt: „Es steht außer Frage, dass Daniel eine absolute Person ist, die ganz bestimmt nicht irgendwelchen rechtspopulistischen oder rechten Tendenzen zuzuordnen ist.“ Er kenne Didavi gut genug, um zu sagen, „dass das absolut lächerlich ist.“ Mislintat verurteilte dagegen die Kritik im Internet als „grenzwertig“.

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Erstellt:
13. Mai 2020, 18:24 Uhr

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