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Fußball und Co. ab Juli wieder ohne Abstandsregeln möglich

dpa/lsw Stuttgart. Ab 1. Juli darf in Baden-Württemberg Fußball, Handball, Basketball oder Volleyball wieder ohne die bisherigen Abstandsregeln gespielt werden. Dann ist grundsätzlich der Trainings- und Wettkampfbetrieb in Mannschafts- und Kontaktsportarten wie Ringen oder Judo wieder möglich, wie das Kultus- und Sportministerium am Donnerstag mitteilte. „Dies ist ein weitreichender Schritt, der gerade unseren Mannschafts- und Kampfsportarten in Baden-Württemberg eine tolle Perspektive bietet“, sagte Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU) der Deutschen Presse-Agentur.

Susanne Eisenmann (CDU), Ministerin für Kultus, Jugend und Sport von Baden-Württemberg, spricht. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Susanne Eisenmann (CDU), Ministerin für Kultus, Jugend und Sport von Baden-Württemberg, spricht. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Der Corona-Verordnung Sport zufolge, die mit dem neuen Monat in Kraft tritt, „darf von der Abstandsregel abgewichen werden, sofern das die für die Sportart üblichen Sport-, Spiel- und Übungssituationen erfordern“. Die Trainingsgruppen sollen möglichst nicht durchgemischt werden und maximal 20 Personen umfassen. Neben Hygiene- und Dokumentationspflichten gelten weiterhin auch die Zutritts- und Teilnahmeverbote aus der generellen Corona-Verordnung. Außerhalb des Spielbetriebs gelten die Abstandsgebote. Körperkontakt, insbesondere Umarmungen und Händeschütteln, sollen vermieden werden.

Auch Wettkämpfe dürfen in Sportarten mit Körperkontakt wieder ausgetragen werden - mit maximal 100 Sportlerinnen und Sportlern pro Wettbewerb. Ab dem 1. August (und bis einschließlich 31. Oktober) werden dann insgesamt maximal 500 Sportlerinnen und Sportler sowie Zuschauerinnen und Zuschauer zu einem Wettbewerb zugelassen.

„Sport und Bewegung sind essenziell für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Ich bin deshalb gerade auch für die vielen Breitensportlerinnen und -sportler froh, dass wir diesen Schritt ermöglichen und sie ihr Hobby wieder ausüben können“, sagte Eisenmann.

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Erstellt:
25. Juni 2020, 14:26 Uhr

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