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Fußballverbände im Land befürchten hohen Corona-Schaden

dpa/lsw Stuttgart. Die Fußballverbände in Baden-Württemberg rechnen angesichts der Corona-Krise mit einem hohen finanziellen Schaden. „Der Schaden hängt natürlich sehr davon ab, wie lange die Zwangspause dauert. Bis zum Ende der Saison gehen wir, einschließlich der Sportschule, von über 1 Millionen Euro Schaden aus“, teilte der Badische Fußballverband (bfv) in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Auch der Württembergische (wfv) sowie der Südbadische Fußballverband (SBFV) rechnen mit Einbußen, konnten aber noch keine Höhe nennen.

Fußball. Foto: Tobias Hase/dpa/Symbolbild

Fußball. Foto: Tobias Hase/dpa/Symbolbild

„Mit dem Ruhen des Spielbetriebs entfallen die Spieltagsabgaben der Profivereine, die für die Landesverbände nicht unerheblich sind. Ohne Spiele reduzieren sich außerdem die Einnahmen aus der Sportgerichtsbarkeit, aber auch Gebühren für Verwaltungsleistungen wie beispielsweise der Bearbeitung von Spielerlaubnisanträgen“, sagte wfv-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm. „Weiter muss auch mit reduzierten Sponsoringeinnahmen gerechnet werden, sollte länger kein Fußball gespielt werden.“

Einen Rückgang der Mitgliederzahlen in den Vereinen registrieren alle drei Verbände bislang nicht. Unabhängig davon hoffen sie auf Unterstützung durch die Politik, einige Landessportbünde suchen bereits den Kontakt. An weitere Hilfe durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) dagegen glaubt zumindest der bfv nicht: „Finanziell können wir nach jetzigem Stand vom DFB keine weitere Unterstützung erwarten, da unser Dachverband mit den gleichen Herausforderungen kämpft wie wir und es auch dort massive Einnahmeneinbrüche gibt.“

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Erstellt:
24. März 2020, 08:32 Uhr

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