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Ganze Wildschweingruppe tot nach mutmaßlichem Zugunfall

dpa/lsw Crailsheim. Etwa sechs Wildschweine auf einmal sind in Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) vermutlich von einem Zug erfasst und getötet worden. Nach Angaben der Polizei spürte der Fahrer des Regionalzugs am Dienstagmorgen einen Schlag und entdeckte dann Blutspuren an der Zugfront.

Die Aufschrift Notarzt steht auf der Unterseite eines Rettungshubschraubers. Foto: Fabian Sommer/Archiv

Die Aufschrift Notarzt steht auf der Unterseite eines Rettungshubschraubers. Foto: Fabian Sommer/Archiv

In der Annahme, dass ein Mensch verletzt worden sein könnte, suchten daraufhin Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei unter anderem mit einem Hubschrauber die Gegend ab - und fanden gleich mehrere tote Wildschweine an der Bahnstrecke. Vermutlich seien es sechs, vielleicht auch sieben Schweine gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Tiere durch den Unfallzug erfasst und dabei tödlich verletzt wurden.

Im ländlichen Bereich komme es immer wieder zu Wildunfällen mit Zügen, sagte der Sprecher. Dass eine ganze Gruppe von Tieren auf einmal erfasst werde, sei aber ungewöhnlich. Ein Förster nahm die toten Tiere mit. Die Gleise waren am betroffenen Abschnitt zwischen Crailsheim und Sulzdorf am Dienstagmorgen vorübergehend gesperrt.

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Erstellt:
17. September 2019, 16:17 Uhr

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