Gastgewerbe äußert Unverständnis über Corona-Politik

dpa/lsw Stuttgart. Das Hin- und Her von Grün-Schwarz bei der coronabedingten Zutrittsregelung hat nach Auffassung des Hotel- und Gaststättenverbands in der Branche für finanzielle Einbußen gesorgt. Wirtschaftlichen Schaden habe die Politik mit ihrem Vorgehen dennoch angerichtet, denn aufgrund der kurzfristig verkündeten 2G-plus-Regel und der so ausgelösten Unruhe sei es am Wochenende zu zahlreichen Absagen von Gästen und zu erheblicher Verwirrung darüber gekommen, was eigentlich gelte, teilte der Verband am Montag in Stuttgart mit.

Ein Aufsteller weist Gäste am Eingang eines Restaurants auf die neue 2G Plus Regel hin. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Ein Aufsteller weist Gäste am Eingang eines Restaurants auf die neue 2G Plus Regel hin. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Die Landesregierung nahm am Sonntag bei der 2G-plus-Regel nicht nur wie bereits bekannt Menschen mit Booster-Impfung von der Testung aus, sondern auch Genesene. Letztere müssen nachweisen, dass die Infektion maximal sechs Monate zurückliegt. Der Branchenverband Dehoga machte indirekt die Grünen für die Verwirrung rund um die aktuelle Verordnung verantwortlich. Er begrüße die erfolgten Korrekturen und danke den Mitgliedern der Landesregierung, die sich dafür eingesetzt hätten, schreibt der Verband auf seiner Internetseite. „Dies war nach Informationen des Dehoga vor allem der CDU-geführte Teil der Regierungskoalition.“

Die jetzt vorgenommen Korrekturen ermöglichten es mehr gastgewerblichen Betrieben, trotz der aktuellen Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebs geöffnet zu bleiben. „Das ist eine gute Nachricht vor allem für die Beschäftigten, denen Kurzarbeit dadurch erspart bleibt“, heißt es auf der Internetseite weiter.

© dpa-infocom, dpa:211206-99-274820/2

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Erstellt:
6. Dezember 2021, 11:13 Uhr

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