Gefälschte Corona-Regeln: Regierungspräsidium stellt Anzeige

dpa/lsw Freiburg. Nach dem Auftauchen gefälschter Corona-Verordnungen hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Die Einwurfzettel hätten für Verunsicherung in der Bevölkerung gesorgt, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Zahlreiche besorgte Bürger hatten sich beim RP gemeldet.

Seit der vergangenen Woche hatten die Einwurfzettel in Briefkästen verschiedener Freiburger Stadtteile gelegen. Die Verfasser hatten sich damit offenbar einen Scherz erlaubt: In den Mitteilungen hieß es unter anderem fälschlicherweise, dass in Wohnungen von Mehrfamilienhäusern künftig Toiletten täglich und mit Protokoll desinfiziert werden müssten, weil sich Viren sonst über Abflussrohre über mehrere Etagen verbreiten könnten. Laut eines RP-Sprechers ist das „natürlich völliger Unsinn“.

Die Täter hatten die Zettel unerlaubt mit dem baden-württembergischen Landeswappen versehen und das RP als Absender genannt.

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Erstellt:
13. Januar 2021, 16:07 Uhr

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